Erst das Gespräch, dann die Sitzung.
Ein Motiv passt in kein Standard-Zeitfenster. Deshalb ist die Beratung eine eigene Leistung, die Sitzung trägt ihre eigene Dauer, und der Preis steht ausdrücklich „auf Anfrage“, solange er nicht feststeht.
Ohne Zahlungsdaten. Nach 30 Tagen endet der Zugang, wenn du keinen Tarif abschließt, eine Forderung entsteht dabei nicht.
Drei Probleme aus deinem Alltag, und was wir dagegen tun.
Wir versprechen dir nichts Allgemeines. Neben jedem Problem steht die Funktion, die es löst, und der Tarif, in dem sie enthalten ist.
Ein Motiv, das niemand gesehen hat, hat weder Preis noch Dauer
„Unterarm, klein“ heißt bei der einen zwei Stunden und bei der nächsten sechs. Wer online eine Sitzung mit Festpreis anbietet, muss ihn zurücknehmen, sobald der Entwurf auf dem Tisch liegt. Wer gar nichts anbietet, bekommt die Anfrage um halb zwölf nachts als Direktnachricht und beantwortet sie am nächsten Morgen von Hand, zwischen zwei Sitzungen.
Buchbar ist zuerst die Beratung: eine eigene Leistung mit eigener Dauer, üblicherweise eine halbe Stunde. Die Sitzung selbst führst du ausdrücklich „auf Anfrage“ statt mit einem Preis, den der Entwurf später widerlegt, die Buchungsseite weist das als eigenes Abzeichen aus, nicht als beschönigtes „ab“. Eine Preisspanne geht ebenso und wird als Spanne angezeigt. Was in der Beratung besprochen wurde, planst du danach als Sitzung ein, mit der Dauer, die das Motiv wirklich braucht.
Ob eine Online-Buchung sofort feststeht oder erst als Anfrage bei dir landet, entscheidest du in jedem Tarif, auch in Basis. Für Tattoo-Studios ist die Sofortbestätigung voreingestellt, weil die Steuerung über die Leistung läuft: buchbar ist die Beratung. Stellst du auf Anfrage um, verfällt eine unbeantwortete Anfrage nach einer von dir gesetzten Haltezeit und gibt den Platz wieder frei.
Ein Ganztagestermin ist kein Zeitfenster
Zwischen dem Ohrläppchen-Piercing mit zwanzig Minuten und der Sitzung mit sieben Stunden liegt der ganze Kalender. Ein System, das den Tag in gleich große Kacheln schneidet und Restlücken auffüllen will, passt zu einem Studio nicht: Pro Artist und Tag stehen ein bis zwei Sitzungen an, und dazwischen wird der Arbeitsplatz komplett abgerüstet.
Jede Sitzung trägt ihre eigene Dauer, vom Zwanzig-Minuten-Piercing bis zum Ganztagestermin. Wählst du beim Einrichten „Tattoo & Piercing“, steht der Puffer danach auf einer halben Stunde (abrüsten, desinfizieren, neu abkleben ist kein Aufräumen zwischendurch) und der Mindestvorlauf auf 24 Stunden, damit niemand für morgen früh bucht, was heute niemand vorbereiten konnte. Die Lückenoptimierung, von der kurze Gewerke leben, ist für diese Branche ab Werk abgeschaltet: Wo ein Termin vier Stunden dauert, gibt es keine Reste zu retten. Wie viele Online-Termine ein Tag höchstens aufnimmt, legst du zusätzlich fest.
Fällt der Termin aus, fällt ein ganzer Arbeitstag aus
Eine abgesagte Ganztagessitzung lässt sich am Vorabend nicht mehr verkaufen. Der Platz war seit Wochen vergeben, und die drei Leute, die genau diesen Tag gewollt hätten, stehen in keiner Liste, sondern in einem Chatverlauf, den an diesem Abend niemand mehr durchsucht.
Bis wie kurz vorher jemand selbst absagen oder verschieben darf, legst du über die Stornofrist fest; wer absagt, tut es über den Link in seiner Bestätigung, statt es einfach zu lassen. Wer sich für einen ausgebuchten Tag auf die Warteliste gesetzt hat, bekommt den frei gewordenen Platz von selbst angeboten, wer zuerst zugreift, bekommt ihn, und du musst an diesem Abend niemanden mehr anschreiben. Wiederholtes Nichterscheinen taucht in deiner internen Terminbenachrichtigung auf; blockiert wird davon niemand, und die Kundschaft sieht davon nichts.
Stornofrist und Erinnerungen in jedem Tarif, die Warteliste ab Pro. Wie lange ein Angebot offen bleibt, bevor es weiterwandert, stellst du auf 15, 30, 60 oder 120 Minuten.
Einmal aufsetzen, dann läuft es.
- Getrennte Leistungen für Beratung, Sitzung und Piercing, jede mit eigener Dauer.
- Preis „auf Anfrage“ oder als Spanne, solange das Motiv nicht feststeht; feste Preise dort, wo sie halten, beim Piercing.
- Puffer nach der Sitzung zum Abrüsten und Desinfizieren, für diese Branche 30 Minuten voreingestellt.
- Mindestvorlauf von 24 Stunden und ein Tages-Deckel für Online-Buchungen.
- Vorbereitungstext je Sitzung, dass ohne Ausweis nicht angefangen wird und man vorher etwas essen sollte, steht in den Mails eines Tattoo-Studios ohnehin schon.
- Eigene Wochenpläne je Artist und Abwesenheiten für Conventions; ein Gastkünstler bekommt seinen eigenen Kalender und wird nach dem Gastspiel wieder inaktiv gesetzt.
- Bildergalerie auf der Profilseite: 3 Arbeiten ab Basis, 6 je Artist-Seite ab Pro.
- Stornofrist und Haltezeit, bis wann selbst abgesagt werden darf und wie lange eine offene Anfrage einen Platz hält.
29,90 €
Tarif Pro, pro Monat · Endpreis, ohne USt-Ausweis (§ 19 UStG)
Ein Studio mit mehreren Artists braucht drei Dinge, die ab Pro liegen: eigene Wochenpläne und Abwesenheiten je Person, eine eigene, in Suchmaschinen auffindbare Profilseite je Artist mit 6 Arbeiten in der Galerie, freigeschaltet einzeln und nur mit Einverständnis der abgebildeten Person, , und die Warteliste, die einen frei gewordenen Tag von selbst weiterreicht. Pro deckt bis zu 5 Personen ab, enthält 50 SMS im Monat und den Kalender-Sync in beide Richtungen.
Arbeitest du allein, genügt Basis für 14,90 €: 1 buchbarer Kalender, Online-Buchung ohne Kundenkonto, getrennte Leistungen mit eigener Dauer, „auf Anfrage“ statt Festpreis, Puffer und Mindestvorlauf, unbegrenzte E-Mail-Erinnerungen, SMS als Paket zubuchbar und eine Profilseite mit 3 Arbeiten. Warteliste und eigene Seiten je Artist fehlen dort.
Alle Tarife im VergleichFragen aus der Branche Tattoo & Piercing.
Kann ich eine Anzahlung verlangen, damit niemand absagt?
Nein. Seqnd.io wickelt keine Zahlungen deiner Kundschaft ab, es gibt keine Kasse, keine hinterlegte Kaution und keine Provision pro Buchung. Was das Produkt stattdessen gegen Ausfälle tut: Du entscheidest je Betrieb, ob eine Buchung sofort feststeht oder erst als Anfrage bei dir landet; du setzt eine Stornofrist, nach der nur noch du absagen kannst; Erinnerungen laufen automatisch per E-Mail und SMS; die Warteliste besetzt einen frei gewordenen Tag nach; und wiederholtes Nichterscheinen steht in deiner internen Terminbenachrichtigung. Eine Anzahlung kannst du selbstverständlich weiterhin vereinbaren, abgewickelt wird sie außerhalb von Seqnd.io.
Wie halte ich Beratung und Stechtermin auseinander?
Als zwei Leistungen. Die Beratung hat eine kurze eigene Dauer und darf kostenlos sein oder „auf Anfrage“ stehen; die Sitzung trägt ihre eigene, deutlich längere Dauer und in aller Regel keinen Festpreis. Beide haben eine eigene Beschreibung, die im Buchungsablauf direkt neben der Auswahl steht, dort erklärst du, was in der Beratung passiert und was zur Sitzung mitzubringen ist.
Ein Motiv braucht mehrere Sitzungen. Gibt es dafür Terminserien?
Nein, eine automatische Terminserie für Kundentermine gibt es nicht, jede Sitzung ist ein eigener Termin. In der Praxis funktioniert das so: Du legst die Folgesitzung direkt im Kalender an, solange die Person noch bei dir sitzt. Der Kundenverlauf zeigt dir alle bisherigen Termine dieser Person, und verschieben kann sie selbst über den Link in ihrer Bestätigung. Wiederkehrende Sperrzeiten im eigenen Kalender (der feste Montagvormittag für Entwürfe etwa) gibt es dagegen sehr wohl, ab Pro.
Kann ich den Altersnachweis über die Buchung einholen?
Teilweise. Dass ohne Ausweis nicht angefangen wird, steht bei einem Tattoo-Studio ab Werk in Bestätigung und Erinnerung; geprüft wird der Ausweis im Studio, und daran ändert kein Terminsystem etwas. Wer zusätzlich ein Pflicht-Häkchen im Buchungsformular möchte, braucht Enterprise: dort legst du bis zu fünf eigene, frei formulierte Einwilligungen an, die Buchung wird ohne den Haken abgewiesen, und zu jedem gesetzten Haken entsteht ein Nachweis mit eingefrorenem Wortlaut und Zeitpunkt.
Kann ich Nachsorge-Hinweise mitgeben?
Ab Enterprise als eigene Unterlage: bis zu zehn PDFs oder Bilder je Betrieb, sichtbar direkt nach der Buchung und dauerhaft auf der Terminseite. Sie hängen bewusst nicht an der Mail und werden auch nicht darin verlinkt, der Weg dorthin ist der Terminlink, der ohnehin in jeder Bestätigung steht. In Basis und Pro gibst du die Hinweise im Studio mit; der Vorbereitungstext an der Leistung erreicht deine Kundschaft vor der Sitzung, nicht danach.
Bekommt jeder Artist eine eigene Seite?
Ab Pro, und nur wenn die Person das will: Die Profilseite ist je Mitarbeitendem einzeln freizuschalten und steht standardmäßig aus. Sie nennt Name, Foto, Jobtitel, Vorstellungstext und eine eigene Bildergalerie mit 6 Arbeiten, ist über Suchmaschinen auffindbar und führt direkt in die Buchung bei dieser Person. In Basis gibt es die Betriebsseite mit 3 Bildern, bei einem einzigen Platz für Mitarbeitende ist sie ohnehin die Personenseite.
Passt hier nicht ganz?
Die übrigen Seiten beschreiben dieselbe Software für andere Arbeitsweisen.
Einfach ausprobieren.
30 Tage testen: den Funktionsumfang des Enterprise-Tarifs, mit drei Vorbehalten: 5 SMS statt des SMS-Kontingents deines Tarifs (im Basistarif ist es keins), 300 Werbe-Mails je Periode und 2,00 € Budget je Monat für den KI-Chatbot. Der Tarif, den du danach abschließt, kann weniger enthalten als die Testphase. Ohne Zahlungsdaten; schließt du keinen Tarif ab, wird der Zugang nach 30 Tagen gesperrt und es entsteht keine Forderung.
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