Anbieterwechsel

Umziehen, ohne dass dir ein Termin durchrutscht.

Ein Wechsel scheitert selten an der Technik und fast immer daran, dass zwei Systeme gleichzeitig laufen und niemand weiß, welches gilt. Mit einem festen Stichtag ist es eine Sache von ein bis zwei Abenden.

Zwei Wege

Selbst machen oder machen lassen

Beides führt zum selben Ergebnis. Der Unterschied ist, wie viele Abende du investierst.

Selbst umziehen

Im Tarif enthalten

Wenn dein Terminbuch überschaubar ist und du einen freien Abend hast.

  • Kundenliste als CSV importieren
  • Leistungen, Mitarbeitende und Zeiten selbst anlegen
  • Künftige Termine über die Schnellanlage nachtragen
  • Du behältst die volle Kontrolle über jeden Datensatz
30 Tage testen

Übernehmen lassen

ab 129,00 €

Wenn dein Terminbuch voll ist, und erst recht, wenn es auf Papier steht.

Grundbetrag, nicht der Endpreis. Die Terminübernahme kommt je nach Menge dazu und kann ihn deutlich übersteigen, den genauen Betrag bekommst du vorher als unverbindliches Angebot.

  • Wir legen Leistungen, Mitarbeitende und Arbeitszeiten an
  • Wir übertragen deine Termine der nächsten acht Wochen
  • Fotos deiner Terminbuch-Seiten genügen, nichts abtippen
  • Unverbindliches Angebot vorab, eine Korrekturrunde inklusive
Einrichtungsservice ansehen

Einen automatischen Import für bestehende Termine gibt es nicht, weder bei uns noch, ehrlich gesagt, irgendwo sonst zwischen zwei Terminsystemen. Entweder tippt es jemand ab, oder wir tun es.

Der Ablauf

Acht Schritte, in dieser Reihenfolge

Die Reihenfolge ist der eigentliche Trick. Wer zuerst kündigt und dann umzieht, hat ein Problem.

  1. Bestandsaufnahme

    Schau beim alten Anbieter nach, was du dort hast: Kundenliste, Leistungskatalog, künftige Termine. Und schau in deinen Vertrag, die Kündigungsfrist bestimmt deinen Zeitplan, nicht umgekehrt.

  2. Alles exportieren, was du behalten willst

    Zieh dir jetzt die Kundenliste als CSV und alles andere, was du später vielleicht brauchst. Nach der Kündigung ist es weg, meistens sofort.

  3. Seqnd.io einrichten

    Du legst deinen Betrieb an, dann Leistungen, Öffnungszeiten und Mitarbeitende. Der Assistent führt dich durch die Pflichtangaben, und in der Regel dauert das eine knappe Stunde.

  4. Kundschaft importieren

    Du lädst die CSV aus Schritt 2 unter Kunden hoch und ordnest die Spalten zu, mehr ist es nicht. Der Import überspringt Dubletten, statt sie zu überschreiben, räum die Liste also vorher auf.

  5. Stichtag setzen

    Ab einem festen Datum nimmt nur noch Seqnd.io neue Buchungen an. Beim alten Anbieter schaltest du die Online-Buchung ab und lässt bestehende Termine auslaufen. Nur so kann dieselbe Zeit nicht zweimal vergeben werden.

  6. Bestehende Termine nachtragen

    Alles, was schon gebucht ist, kommt über die Schnellanlage rein, oder du lässt es übernehmen. Wichtig beim Selbermachen: keine E-Mail-Adresse eintragen, wenn keine Bestätigungsmail rausgehen soll. Deine Leute haben ja nicht bei uns gebucht.

  7. Links überall austauschen

    Tausch den Link auf der Website, im Google-Unternehmensprofil, in der Instagram-Bio, im WhatsApp-Status, in der E-Mail-Signatur und auf dem Aushang mit QR-Code. Das Google-Profil wird am häufigsten vergessen und schickt danach monatelang Leute zum alten Anbieter.

  8. Erst jetzt kündigen

    Kündige erst, wenn nichts mehr auf den alten Link zeigt und der letzte dort gebuchte Termin durch ist, und keinen Tag früher.

Das Wichtigste vorweg

Werbe-Einwilligungen ziehen nicht mit um

Eine Einwilligung gilt gegenüber dem, der sie eingeholt hat. Was deine Kundschaft deinem alten Anbieter erlaubt hat, ist keine Erlaubnis für uns und lässt sich auch nicht nachtragen. Wir lassen dich eine Einwilligung gar nicht erst selbst eintragen: Ein Klick von dir erzeugte in einer Sekunde einen „Nachweis“ für etwas, das niemand gesagt hat, und genau dieser Nachweis müsste im Streitfall halten.

Was das praktisch heißt: Terminbestätigungen und Erinnerungen laufen ab dem ersten Tag für alle. Erinnerungen an den nächsten Termin, Geburtstagsgrüße und Aktionen laufen erst, wenn deine Kundschaft bei uns zugestimmt hat.

Und so bekommst du sie zurück: In jeder Terminbestätigung steckt ein Link, über den deine Kundschaft selbst zustimmen kann. Nach ein paar Wochen normalem Betrieb hast du den relevanten Teil deiner Liste wieder, mit einem Nachweis, der diesmal trägt.

Wie Einwilligungen bei uns funktionieren
Ehrliche Liste

Was mitkommt und was beim alten Anbieter bleibt

Damit du es vorher weißt und nicht mittendrin.

Kommt mit

Kundenstammdaten
Name, E-Mail, Telefon und Geburtstag holst du per CSV-Import selbst rüber, das kostet nichts.
Künftige Termine
Entweder trägst du sie von Hand über die Schnellanlage ein, oder wir übernehmen das im Einrichtungsservice, dann reichen uns Fotos.
Leistungskatalog, Mitarbeitende, Arbeitszeiten
Legst du selbst an oder lässt es uns machen. Für den Katalog genügt uns deine Preisliste oder deine Website.

Bleibt zurück

Werbe-Einwilligungen
Eine Zustimmung gilt gegenüber dem, der sie eingeholt hat. Deine Kundschaft muss bei uns neu zustimmen.
Vergangene Termine und Umsatzhistorie
Wir übernehmen nur Zukünftiges. Vergangenheitsdaten bringen dir im neuen System nichts, zieh dir vorher einen Export für deine Unterlagen.
Bewertungen von Portalen
Die gehören dem jeweiligen Portal. Dein Google-Profil bleibt davon unberührt, das nimmst du mit.
Team-Notizen und VIP-Kennzeichen
Der CSV-Import übernimmt sie nicht. Wenn du sie brauchst, trag sie nach.

Fang mit dem Testkonto an, nicht mit der Kündigung

In Ruhe einrichten, einmal selbst durch den Buchungsweg gehen, alles gegenprüfen. Erst wenn das steht, wird der Wechsel eine Formalie.