Von einer anderen Terminlösung umziehen
Ein Anbieterwechsel scheitert selten an der Technik und fast immer daran, dass zwei Systeme gleichzeitig laufen und niemand weiß, welches gilt. Mit einem festen Stichtag ist es eine Sache von ein bis zwei Abenden.
So geht's
Selbst umziehen: Kundenliste als CSV importieren, Leistungen und Zeiten selbst anlegen, künftige Termine von Hand nachtragen.
Kostet nichts. Der Aufwand hängt an der Zahl deiner Termine.
Übernehmen lassen: Der Einrichtungsservice legt Leistungen, Mitarbeitende und Zeiten an und überträgt deine bestehenden Termine.
Ab 129,00 €. Fotos deiner Terminbuch-Seiten genügen.
Welcher Weg für wen
Selbst umziehen lohnt sich, wenn dein Terminbuch überschaubar ist (sagen wir unter fünfzig künftige Termine) und du eine saubere Kundenliste als Tabelle bekommst. Dann sind es zwei Abende, und es kostet nichts.
Übernehmen lassen lohnt sich, wenn das Terminbuch voll ist oder handschriftlich geführt wird. Das Abtippen von zweihundert Terminen ist eine ganz andere Größenordnung als das Anlegen von fünf Leistungen und Tippfehler in Terminen fallen erst auf, wenn jemand vor verschlossener Tür steht.
Mischen ist ausdrücklich erlaubt: Kundenliste selbst importieren, Leistungen selbst anlegen, nur die Termine übernehmen lassen. Bei der Anfrage kreuzt du an, was wir machen sollen.
Der Punkt, an dem die meisten stolpern
Werbe-Einwilligungen ziehen nicht mit um, und sie lassen sich auch nicht nachtragen. Eine Einwilligung ist an den Empfänger gebunden, dem sie gegeben wurde, was deine Kundschaft dem alten Anbieter erlaubt hat, hat sie nicht dir bei uns erlaubt.
Nach dem Umzug hast du also zunächst keine einzige Werbe-Einwilligung, egal wie viele du vorher hattest. Recall-Mails, Geburtstagsgrüße und Bewertungsanfragen laufen erst an, wenn deine Leute bei uns neu zugestimmt haben, über den Link in ihrer Terminbestätigung.
Das ist keine technische Einschränkung, sondern geltendes Recht. Wer es umgeht, verschickt unerlaubte Werbung. Plane den Wiederaufbau der Einwilligungen deshalb als Teil des Umzugs ein, nicht als Überraschung danach.
Die Kündigungsfrist des alten Anbieters
Prüfe sie, bevor du anfängst, nicht danach. Viele Verträge haben eine dreimonatige Frist zum Laufzeitende, und wer zu spät kündigt, zahlt ein weiteres Jahr für ein System, das er nicht mehr benutzt.
Kündige trotzdem erst, wenn bei uns alles läuft. Ein Parallelbetrieb von ein paar Wochen kostet wenig; ein Umzug mit Lücke im Kalender kostet Termine.
Gut zu wissen
- Es gibt keinen Selbstbedienungs-Import für Termine. Nur Kundendaten kannst du selbst als CSV einspielen.
- Werbe-Einwilligungen ziehen nicht mit um. Eine Einwilligung, die deine Kundschaft dem alten Anbieter gegeben hat, ist nicht deine bei uns und lässt sich auch nicht nachtragen. Deine Leute müssen bei uns neu zustimmen, über den Link in ihrer Terminbestätigung.
- Vergangene Termine, Umsatzhistorie und Bewertungen von Portalen kommen nicht mit.
- Kündige beim alten Anbieter erst, wenn bei uns alles läuft und prüfe dessen Kündigungsfrist, bevor du anfängst.
Passt dazu
- Parallelbetrieb und StichtagWie du zwei Systeme nebeneinander führst, ohne Doppelbuchungen zu riskieren.
- Kundendaten aus einer CSV-Datei importierenBestandskundschaft aus deinem alten System übernehmen, mit den Grenzen, die der Import hat.
- Einrichtungsservice beauftragenWir legen Leistungen, Mitarbeitende und Zeiten an und übernehmen deine bestehenden Termine, ab 129,00 €.
- Werbe-Einwilligung: die GrundregelOhne Zustimmung geht keine Werbemail raus. Wie deine Kundschaft zustimmt und was das für dich heißt.
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