Was das Buchungsformular abfragt

Das Buchungsformular ist bewusst kurz gehalten, und die Felder sind nicht frei konfigurierbar. Dahinter stehen zwei Überlegungen: Jedes zusätzliche Feld kostet nachweislich Buchungen, und jedes Feld, das erhoben wird, ohne dass es irgendwo gebraucht wird, ist ein Datenschutzproblem. Dieser Artikel erklärt, was abgefragt wird und warum die freiwilligen Häkchen manchmal ausgegraut sind.

So geht's

  1. Pflicht: Name und mindestens eine E-Mail-Adresse oder Telefonnummer.

  2. Pflicht: Häkchen „Datenschutzerklärung gelesen“, verlinkt auf deine Erklärung.

  3. Freiwillig: Erinnerung an den nächsten Termin, Angebote und Geburtstagsgrüße, SMS-Erinnerungen.

Warum manche Häkchen nicht anklickbar sind

Tippt jemand keine E-Mail-Adresse ein, sind die beiden Werbe-Häkchen zwar sichtbar, aber nicht setzbar, mit einem Hinweis, wofür die Adresse gebraucht würde.

Ein setzbarer Haken, dessen Wert anschließend verworfen würde, wäre eine Scheinabgabe: Die Person glaubt, zugestimmt zu haben, und bekommt nie etwas. Das ist schlechter als ein deaktiviertes Feld, das erklärt, woran es liegt.

Nach demselben Muster erscheint das SMS-Häkchen nur, wenn du tatsächlich mindestens eine Erinnerungsregel mit SMS eingerichtet hast. Sonst sammeltest du eine Einwilligung für einen Versand, den es bei dir gar nicht gibt.

Der Preis über dem Knopf

Hat die Leistung einen hinterlegten Preis und bestätigst du automatisch, steht der Gesamtpreis direkt über dem Absende-Knopf, und der Knopf heißt „Zahlungspflichtig buchen“.

Beides verlangt § 312j BGB. Ohne diese Kennzeichnung kommt der Vertrag nicht wirksam zustande, du hättest dann einen Termin im Kalender, aber keine durchsetzbare Vereinbarung.

Im manuellen Modus heißt der Knopf „Termin anfragen“, weil dort noch kein Vertrag entsteht. Bei Beratungsanfragen ohne festen Termin entfällt der Preishinweis ganz.

Was im Hintergrund gegen Bots läuft

Im Formular steckt eine für Menschen unsichtbare Falle. Ein automatisiertes Skript füllt sie aus, bekommt eine ganz normale Erfolgsmeldung und nichts wird gespeichert. Es merkt also nicht, dass es geblockt wurde.

Zusätzlich sind fünf Buchungen je Minute und IP-Adresse möglich. Für einen normalen Betrieb ist das nie eng. Es kann aber greifen, wenn ein ganzes Büro hinter einem Anschluss sitzt und mehrere Leute gleichzeitig buchen.

Gut zu wissen

  • Die freiwilligen Häkchen sind nie vorausgewählt und nie Bedingung für die Buchung. Beides verlangt die DSGVO.
  • Ohne eingetippte E-Mail-Adresse sind die beiden Werbe-Häkchen sichtbar, aber nicht setzbar, mit dem Hinweis, wofür die Adresse gebraucht wird. Ein setzbarer Haken, dessen Wert weggeworfen würde, wäre eine Scheinabgabe.
  • Das SMS-Häkchen erscheint nur, wenn du wirklich mindestens eine Erinnerungsregel mit SMS hast. Sonst sammeltest du eine Einwilligung für einen Versand, den es bei dir nicht gibt.
  • Bei einem hinterlegten Preis steht der Gesamtpreis direkt über dem Knopf, und der Knopf heißt „Zahlungspflichtig buchen“. Das verlangt § 312j BGB, ohne diese Kennzeichnung kommt der Vertrag nicht wirksam zustande.
  • Ein Feld „Für wen ist der Termin?“ gibt es beim normalen Termin nicht mehr. Es erschien in keiner Mail und keinem Kalendereintrag und erhob nebenbei den Namen eines Dritten. Bei Kursanmeldungen bleibt es.
  • Gegen automatisierte Buchungen läuft eine unsichtbare Falle mit. Ein Bot bekommt eine Erfolgsmeldung, aber nichts wird gespeichert.
  • Pro IP-Adresse sind fünf Buchungen je Minute möglich. Für einen normalen Betrieb ist das nie eng, es kann aber greifen, wenn ein ganzes Büro hinter einem Anschluss sitzt.

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