Tarif herunterstufen (Downgrade)

Wenn dein Betrieb kleiner geworden ist oder du Funktionen nicht nutzt, stufst du herunter. Die wichtigste Frage dabei ist, was mit dem passiert, was du im größeren Tarif angelegt hast, zehn Mitarbeitende, eigene Mailtexte, eine Akzentfarbe. Die kurze Antwort: Nichts wird gelöscht, und niemand wird ausgesperrt.

Wo du es findest

Admin → Einstellungen → Abrechnung

So geht's

  1. Abrechnungsseite öffnen.

  2. Beim kleineren Tarif auf den Wechseln-Knopf klicken.

    Auch hier öffnet sich zuerst der Dialog mit den Beträgen, er zeigt beim Downgrade meist eine Gutschrift statt einer Abbuchung.

  3. Beträge prüfen und bestätigen.

Die Grundregel: Bestand wird nie ausgesperrt

Hast du zehn Mitarbeitende und stufst auf einen Tarif mit einem Platz, bleiben alle zehn aktiv und bearbeitbar. Du kannst nur niemanden mehr neu anlegen oder reaktivieren, solange du über dem Limit bist.

Dasselbe gilt für Kurse: Ein Kurs mit zwölf Angemeldeten lässt sich zu Ende bringen, die Anwesenheit erfassen und notfalls absagen. Nur neue Kurstermine sind gesperrt.

Der Grundgedanke dahinter: Ein Downgrade ist eine Entscheidung über die Zukunft, nicht über die Vergangenheit. Ein Betrieb, der plötzlich neun Mitarbeitende nicht mehr im Kalender hätte, stünde im Chaos.

Was stillgelegt wird und wiederkommt

Deine eigene Akzentfarbe wirkt nicht mehr, bleibt aber gespeichert und ist beim nächsten Upgrade sofort wieder da. Der Seqnd.io-Hinweis auf deiner Buchungsseite erscheint wieder.

Selbst geschriebene Mailtexte werden stillgelegt, nicht gelöscht, es gelten wieder die Standardtexte. Eigene Unterlagen und eigene Einwilligungen werden deiner Kundschaft nicht mehr gezeigt, bleiben in der Verwaltung aber sichtbar, damit du sie löschen kannst.

Von Enterprise auf Pro gilt bei den eigenen Mails eine Sonderregel: Alle Vorlagen bleiben gespeichert, verschickt werden aber nur noch die beiden ältesten. Wenn dir eine bestimmte wichtig ist, prüfe das nach dem Wechsel.

Gutschrift statt Abbuchung

Beim Downgrade ist die Gutschrift für die ungenutzte Zeit deines bisherigen Tarifs oft größer als der neue Zeitraum kostet. Dann wird nichts eingezogen; der Betrag bleibt als Guthaben stehen und wird mit deinen nächsten Rechnungen verrechnet.

Der Dialog sagt das ausdrücklich: „Du bekommst gutgeschrieben“ statt „Jetzt fällig“. Ausgezahlt wird das Guthaben nicht, es reduziert die kommenden Rechnungen.

Ein Sonderfall: Eine laufende Serienmail wird bei jedem Schub neu geprüft. Stufst du mitten im Versand herunter, geht der Rest nicht mehr raus.

Gut zu wissen

  • Grundregel: Bestand über dem neuen Limit wird nie ausgesperrt. Hast du zehn Mitarbeitende und stufst auf Basis, bleiben alle zehn aktiv und bearbeitbar, du kannst nur niemanden mehr anlegen oder reaktivieren, solange du über dem Limit bist.
  • Dasselbe bei Kursen: Ein Kurs mit zwölf Angemeldeten lässt sich zu Ende bringen, die Anwesenheit erfassen und notfalls absagen. Nur neue Kurstermine sind gesperrt.
  • Deine eigene Akzentfarbe wirkt nicht mehr, bleibt aber gespeichert und kommt beim nächsten Upgrade zurück.
  • Der Seqnd.io-Hinweis auf deiner Buchungsseite erscheint wieder.
  • Selbst geschriebene Mailtexte werden stillgelegt, nicht gelöscht. Es gelten wieder die Standardtexte.
  • Eigene Unterlagen und eigene Einwilligungen werden deiner Kundschaft nicht mehr gezeigt, bleiben in der Verwaltung aber sichtbar, damit du sie löschen kannst.
  • Von Enterprise auf Pro: Deine eigenen Mails bleiben alle gespeichert, verschickt werden aber nur noch die beiden ältesten.
  • Eine laufende Serienmail wird bei jedem Schub neu geprüft. Stufst du mitten im Versand herunter, geht der Rest nicht mehr raus.
  • Beim Downgrade entsteht meist ein Guthaben statt einer Abbuchung. Es wird nicht ausgezahlt, sondern mit deinen nächsten Rechnungen verrechnet.
  • Auch hier wandert der Abrechnungstag auf den Tag des Wechsels.

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