Auswertung nach Mitarbeitenden
ab ProSobald mehr als eine Person Termine annimmt, wird die Gesamtzahl unscharf: Ein guter Monat kann eine sehr ausgelastete und eine sehr ruhige Person zugleich bedeuten. Dieser Tab schlüsselt jede Kennzahl nach Person auf: Buchungen, abgeschlossene Termine, No-Shows, Stornos und Umsatz. Dazu kommt eine Zahl, die es sonst nirgends gibt: wie oft jemand ausdrücklich gewünscht wurde.
Wo du es findest
Admin → Statistik → Tab Team
So geht's
Tab „Team“ öffnen und Zeitraum wählen.
Der Zeitraum gilt für alle Tabs gemeinsam. Wechselst du danach auf „Umsatz“, bleibt er erhalten.
Die Tabelle Zeile für Zeile lesen, eine Zeile je Person.
Auch Personen ohne Termine im Zeitraum stehen drin. Eine leere Zeile ist eine Aussage: Diese Person hat online nichts abbekommen.
Die Wunschmitarbeiter-Quote getrennt von der Auslastung betrachten.
Hohe Auslastung bei niedriger Wunschquote heißt: Diese Person bekommt zugeteilt, was übrig bleibt. Das ist eine andere Situation als ein volles Buch aus eigener Nachfrage.
Was die Wunschmitarbeiter-Quote wirklich misst
Wenn jemand online bucht, kann er eine bestimmte Person wählen oder „egal“ ankreuzen. Beides führt am Ende zu einem Termin bei einer konkreten Person, aber nur im ersten Fall war das eine Entscheidung.
Die Quote zählt ausschließlich den ersten Fall. Sie beantwortet damit die Frage, die eine reine Terminzahl nie beantworten kann: Kommen die Leute wegen dieser Person, oder kommen sie, weil gerade nur diese Person frei war?
Für die Dienstplanung ist das der handfestere Wert. Wer eine hohe Wunschquote hat, sollte zu den Zeiten arbeiten, zu denen am meisten gebucht wird, sonst gehen genau die Termine an jemand anderen, die eigentlich für ihn gedacht waren.
Warum der Umsatz je Person nicht der Lohn ist
Der Umsatz in dieser Tabelle ist die Summe der Leistungspreise, die dieser Person zugeordnet wurden. Er sagt nichts über Arbeitszeit, Materialeinsatz oder Vereinbarungen zwischen dir und deinem Team.
Zwei Personen mit demselben Umsatz können sehr unterschiedlich gearbeitet haben, eine mit vielen kurzen, eine mit wenigen langen Terminen. Wer daraus etwas ableiten will, sollte die Terminzahl daneben lesen.
Zwei Stühle, zwei Bilder
Kai hat 61 Termine und eine Wunschquote von 12 %. Lena hat 48 Termine und eine Wunschquote von 74 %.
Auf den ersten Blick ist Kai der Stärkere. Tatsächlich bekommt er hauptsächlich die „egal“-Buchungen ab, während Lena fast ausschließlich von Leuten gebucht wird, die genau sie wollen. Verlässt Lena den Betrieb, gehen ihre Termine mit: Kais bleiben.
Gut zu wissen
- Die Wunschmitarbeiter-Quote unterscheidet zwischen „hat sich diese Person gewünscht“ und „hat egal angekreuzt und sie bekommen“. Nur die erste Zahl sagt etwas über Beliebtheit.
- Termine, die du von Hand anlegst, zählen als Zuteilung und nicht als Wunsch, auch wenn die Person am Telefon ausdrücklich danach gefragt hat.
- Der Umsatz je Person nutzt den Preis, der zum Zeitpunkt der Buchung galt. Eine spätere Preisänderung verschiebt keine alten Zahlen.
- Wer den Betrieb verlassen hat, verschwindet aus der Tabelle. Seine Termine bleiben aber in der Gesamtübersicht, die Summen der Team-Tabelle können deshalb unter der Gesamtzahl liegen.
Passt dazu
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